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Schwarz-weiß gefleckte Ferkel kuscheln sich ins Stroh. Andere futtern Gras oder suhlen sich im Schlamm. Die Schweine auf diesem Hof in Bayern haben Platz und dürfen immer raus.
So etwas ist allerdings die Ausnahme. Die allermeisten Schweine in Deutschland müssen ihr kurzes Leben im Stall verbringen, bevor sie geschlachtet werden.
Auch die Schweine auf dem Bauernhof in Bayern werden zum Beispiel zu Wurst und Braten. Das passiert, wenn sie etwa 15 Monate alt sind. Aber nicht nur ihr längeres und besseres Leben unterscheidet sie von dem der meisten Artgenossen. Hinzu kommt: Menschen suchen sich auf dem Hof ein lebendes Tier aus, dessen Fleisch sie später essen wollen.
Sie bezahlen dafür, noch während es aufwächst. Und sie können es auch manchmal besuchen. «Wir wollen sichergehen, dass das Tier, das wir essen, artgerecht gehalten wurde», erzählt einer der Käufer. Und: «Wir wollen, dass unser Sohn weiß, dass Fleisch nicht im Rewe-Plastikpack auf dem Baum wächst.»


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