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Maultiere und Gebirgspferde können schwere Lasten tragen. Außerdem kommen sie im Gebirge schneller voran als Menschen, weil sie sehr trittsicher sind. Deshalb hält auch die Bundeswehr noch etwa 50 dieser Tiere. Sie leben auf einem Gelände im Bundesland Bayern und könnten im Notfall zum Einsatz kommen.

Dafür werden sie regelmäßig trainiert, zum Beispiel in der Reithalle. Dort führen die Soldatinnen und Soldaten die Tiere durch enge Gassen und rot-weißes Absperrband. Das Band soll Büsche und herabhängende Äste darstellen. «Die Mulis müssen mitdenken, sich schließlich trauen», erklärt ein Soldat. Die Mulis - also die Maultiere - haben aber auch Auslauf. Nur die Nächte verbringen sie im Stall.

Ihren letzten richtigen Einsatz hatten die Bundeswehr-Tiere vor knapp 20 Jahren. Damals brachten sie Lebensmittel in ein Dorf im Land Kosovo in Osteuropa.


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