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Diese Steine sind keine gewöhnlichen Pflastersteine. Sie glänzen metallen auf der Oberseite. Wer genau hinschaut, sieht in jedem Stein auch einen Namen eingraviert.

Die Namen weisen darauf hin, wer früher einmal in dem Haus wohnte, vor dem die Steine liegen. Und zwar zur Zeit der Nationalsozialisten. Oft werden diese mit dem Wort Nazis abgekürzt. Die Nazis und ihr Führer Adolf Hitler bedrohten viele Leute, etwa Menschen mit jüdischem Glauben. Viele dieser Menschen flohen. Andere wurden von den Nazis getötet.

Um an diese Menschen zu erinnern, werden die Steine verlegt. Ausgedacht hat sich das der Künstler Gunter Demnig. Er will, dass die Fußgänger die Steine sehen, anhalten und darüber nachdenken. Er nennt sie Stolpersteine.

Am Sonntag hat Gunter Demnig Stolperstein Nummer 75 0000 verlegt. Er und ein anderer Stein erinnern nun in der Stadt Memmingen in Bayern an Martha und Benno Rosenbaum. Die beiden waren Juden und flohen vor den Nazis nach Südamerika.