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Ein dicker, weißer Stil mit kleinem braunen Kopf: So sieht der Kräuterseitling aus. Im Wald findet man diese Pilze bei uns fast gar nicht. Dafür werden sie gezüchtet.

Der Edelpilz-Züchter Mathias Kroll etwa lässt die Pilze in Gewölbekellern in der Stadt Offenbach wachsen. Dort tief unter der Erde herrscht das ganze Jahr über etwa die gleiche Temperatur: zwölf Grad. Genau richtig, findet Herr Kroll. «Je kälter es ist, desto langsamer wachsen sie und desto besser ist die Qualität.»

Seine Pilze verkauft er momentan zum Beispiel auf Wochenmärkten. Gute Köche schätzen die Kräuterseitlinge. Denn ihr Hut und Stiel sind sehr dick und bleiben auch beim Garen bissfest. Außerdem schmecken sie herzhaft und kräftig, ähnlich wie Steinpilze.


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2021-02-24T11:55:37+01:00