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Die Löwen brauchen ihre tägliche Portion Fleisch. Die Seehunde fressen jede Menge Fisch. Das ist auch nicht anders, wenn Zoos geschlossen haben. Wegen des neuen Coronavirus dürfen momentan keine Besucher in die Zoos in Deutschland kommen.

Die Zoos verdienen also kein Geld durch die Eintrittsgelder. Trotzdem müssen die Betreiber für Futter und andere Dinge viel Geld ausgeben. Das ist ein großes Problem für viele Zoos, zum Beispiel für den Westküstenpark im Bundesland Schleswig-Holstein. Dort leben mehrere Hundert Tiere, darunter Pelikane, Störche und Schildkröten. Vor Kurzem kamen auch kleine Ziegenlämmer zur Welt.

Leute aus der Umgebung haben sich nun überlegt, wie sie dem Park helfen können. Am Freitag kamen Männer, Frauen und Kinder mit Treckern zu dem Zoo. Mit dabei hatten sie unter anderem Heu, Stroh, Möhren, Weizen, Gerste und Vogelfutter. «Das wird für viele Wochen reichen», sagte der Parkleiter über die Spenden.


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