image

TokTok News abonieren und alle Artikel vorlesen lassen!

Abonnieren

Schneller, höher, weiter. Darum geht es meistens bei sportlichen Wettkämpfen. Manchmal kommt es aber vor, dass Sportlerinnen und Sportler zu unerlaubten Mitteln greifen, um ihre Leistung zu steigern. Dann ist von Doping die Rede.

Doping bedeutet, dass jemand verbotene Stoffe einnimmt. Oder sich auf eine verbotene Weise behandeln lässt, um besser zu werden. Diese Sportlerinnen und Sportler können dann etwa länger laufen, schneller schwimmen oder schwerere Gewichte heben.

Vor allem im Leistungssport ist Doping streng verboten. Werden Athleten oder Athletinnen beim Doping erwischt, dann kann ihnen ein Titel oder eine Medaille weggenommen werden. Oft dürfen diejenigen dann auch nicht mehr bei künftigen Wettbewerben mitmachen.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur setzt sich gegen Doping ein. Für diese Agentur arbeiten Fachleute, die bei Wettkämpfen etwas Blut oder den Urin von Sportlerinnen und Sportlern nehmen. Und dann diese Proben auf verbotene Stoffe untersuchen.

In den Ländern gibt es eigene Anti-Doping-Agenturen. Mit der Agentur im Land Russland gibt es aber Probleme. Dort wurden offensichtlich Proben verfälscht oder geheim gehalten. Dafür erhielten die verantwortlichen Leute auch schon Strafen. Und dann durften Sportlerinnen und Sportler aus Russland bei den vergangenen Olympischen Winterspielen nicht für ihr Land Medaillen sammeln.

Am Montag hat ein Gericht entschieden: Die russische Anti-Doping-Agentur wird für vier Jahre gesperrt. Damit dürfen Athletinnen und Athleten aus Russland bei den nächsten Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften zwar mitmachen, aber nicht unter ihrer Flagge. Auch darf Russland in dieser Zeit keine eigenen großen Sportveranstaltungen ausrichten. Durch die Strafe hoffen viele Leute, dass mehr Leistungssportler die Finger von verbotenen Mitteln lassen.