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Rehkitze liegen bei Gefahr ganz still im hohen Gras. Solange sie sich im Versteck nicht rühren, kann etwa ein Fuchs sie kaum finden. Denn Rehkitze geben keinen Geruch ab. So überleben sie.

Doch wenn eine Mähmaschine über das Feld fährt, hilft ihnen das meist nicht. Die Tiere müssten eigentlich weglaufen. Das tun sie aber oft nicht.

Bevor die Mähmaschinen kommen, suchen Tierschützer deshalb die Felder nach Rehkitzen ab. Im Bundesland Niedersachsen verwenden sie dafür auch Drohnen mit Wärmebildkameras. Solche Kameras zeigen Temperaturen.

Frühmorgens ist der Boden noch kühl, aber der Körper der Tiere gibt Wärme ab. So entdecken die Helfer die Rehkitze. «Uns geht kein Kitz durch die Lappen», sagt ein Helfer.

Die Tiere bringen sie in Sicherheit, bis das Feld gemäht ist. Oder sie markieren die Stelle. So kann die Mähmaschine in einem weiten Bogen außenrum fahren.


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