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Eine Armee nutzt jede Menge Ausrüstung. Waffen und Munition, dazu oft Panzer, Hubschrauber und Kriegsschiffe. Auch verwenden Soldaten zum Beispiel Schutzausrüstung und Funkgeräte. All das kaufen Regierungen für ihre Armeen ein.

Hergestellt werden diese sogenannten Rüstungsgüter teilweise auch in Deutschland. Doch die deutschen Firmen dürfen sie nicht einfach ins Ausland verkaufen. Sie brauchen dafür eine Genehmigung der Regierung. Das soll verhindern, dass Waffen in Länder gehen, wo Krieg herrscht.

In diesem Jahr gab es Genehmigungen für Rüstungsgüter, die zusammen rund acht Milliarden Euro wert sind. Das ist so viel wie noch nie. Besonders viele Waffen und andere Geräte gingen dabei an die Länder Ungarn, Ägypten und die USA.

Der Grund für die hohen Zahlen liege im Jahr 2018, sagt die deutsche Regierung. Damals gab es besonders wenig Genehmigungen. Das sei dieses Jahr aufgeholt worden. Andere Politiker finden, dass zu viel Armee-Ausrüstung aus Deutschland in andere Länder verkauft wird. Einige sind sogar der Meinung, das sollte ganz aufhören.