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«Hallo, hallo ...? Haaalooo?» Mitten im Handy-Gespräch passiert es plötzlich: Der am anderen Ende ist weg, nicht mehr zu hören. Da ist wohl jemand mit seinem Handy im Funkloch gelandet.
Natürlich fällt dabei niemand in ein echtes Loch. Gemeint ist das Mobilfunknetz, das an dieser Stelle eine Lücke hat. Das kann man sich in etwa so verstellen: Dieses Netz besteht aus vielen Funksendern auf Masten oder Dächern, die Signale austauschen. Mit denen verbinden sich die Handys, für Telefonate, aber etwa auch, um das Internet zu nutzen.
Ist dieses Netz dicht, klappt das meist gut. Aber auf dem Land, wo nicht so viele Leute wohnen, fehlen solche Funkmasten häufig. Etwa 5000 Funklöcher zählte die Regierung zuletzt!
Und das ist ein großes Problem. Denn es geht ja nicht nur darum, dass mal ein Handy-Gespräch abbricht. Wer in so einem Funkloch lebt, dem fehlt eben dauernd eine schnelle Verbindung ins Internet. Dann kann man nicht mal Videos aus dem Internet laden oder mit Freunden chatten. Und Firmen etwa können kaum arbeiten, weil sie zum Beispiel keine Daten übers Internet verschicken können.
Aber warum baut man dann nicht einfach mehr Funkmasten? Tatsächlich sollen eigentlich die Telekommmunikations-Firmen dafür sorgen, dass es ein gutes Mobilfunknetz gibt. Doch die Masten aufzubauen, kostet Geld. Aber dort wo wenige Leute leben, verdienen die Firmen auch weniger. Es lohnt sich also kaum für sie.
Über dieses Problem wollte die Regierung am Sonntag beraten. «Eine lückenlose Versorgung mit Mobilfunk ist überfällig», sagte ein Minister dazu. Der Plan der Regierung ist: Der Staat baut selbst Funkmasten, wo es die Firmen nicht machen. Damit in Zukunft die Menschen überall schnell surfen und telefonieren können.